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Petticoat History
 


Hier eine kleine Gallerie aller Autogrammkarten von Petticoat

  1990
(v.l. Carsten, Ulli, Simone, Volker, Markus, Franz u. Rocky)

1992 (mit Franki u. Beppo)

 

1994 (v.l. Carsten, Beppo, Ulli, Simone, Chrissi, Markus u. Franki)

 

1997

 

1999 (mit Tom)

 

2000

 

2004 (v.l. Franki, Klaus, Tom, Simone, Markus, Ulli u. Carsten)

 

 2013

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An dieser Stelle einige "historische Fotos" von Petticoat,

die mir unserer langjährigen Fans geschickt haben.

 


Simone und Ulli

Markus, Franz u. Ulli im Joe am Wedding

Beppo u. Ulli


Joe am Wedding

 


 


Pettibarock


Petticoat goes hip hop


 


Aufstehen mit Petticoat im JaW

 

 

 

PRESSETEXT

 30 Jahre Petticoat – The Voices Of Rock’n Roll!

Die bekannteste und  beliebteste Rock’n Roll Band Berlins feiert ihr 30 jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumskonzert.

Anfang der 80‘ er Jahre gab es im alten West-Berlin neben den zahlreichen Diskotheken in denen zur Musikkonserve abgehottet wurde auch eine florierende Live-Musik-Szene in vielen großen bekannten Kneipen. Allen voran die beliebten Schwoof-Läden von Joe, wie Joe’s Bierhaus am “Theo“, Joe’s Biersalon am Ku’damm oder Joe am Wedding; nicht zu vergessen, die legendäre “Eierschale“ in Dahlem und das Sudhaus in Moabit. In diese Szene wurde “Petticoat“ hineingeboren.

Trotzdem war der große Erfolg der sieben Berliner Musiker, die sich ein Repertoire aus den Hits der 50‘ er und 60‘ er Jahre zusammenstellten und ihre Band nach einem beliebten Kleidungsstück eben dieser Zeit benannten, damals nicht vorhersehbar.

Schnell sprach sich herum, dass “Petticoat“ durch beeindruckende Gesangsarrangements und eine mitreißende Bühnenshow aus der Fülle von Livebands herausragte. Als schließlich die charismatische und talentierte junge Sängerin Simone zur Band stieß, avancierten die sieben Musiker von “Petticoat“ vom anfänglichen Geheimtipp zu den Stars der damaligen Live-Club-Szene West-Berlins.

Bald klopfte auch das Fernsehen an und “Petticoat“ bekam 1986 bei einem Auftritt in der damals überaus beliebten Unterhaltungsshow “Der große Preis“ mit Wim Thoelke die Möglichkeit, ihre erste Single mit einer originellen Coverversion des Titels “Rama Lama Ding Dong“ vorzustellen. Über Nacht war die Band nun auch über die Grenzen Berlins bekannt, zahlreiche Engagements in Westdeutschland folgten. Ein Höhepunkt war ein von den Medien vielbeachtetes mehrtägiges Gastspiel im damaligen Leningrad.

Zwei Jahre später erschien dann auch die erste Live-LP von “Petticoat“. Nicht zuletzt verkaufte sich diese LP insbesondere in Berlin deshalb so gut, weil es der Band gelang, die unbeschreibliche Live- Atmosphäre ihrer Show einzufangen.

“Let’s have a Party“ war nicht nur der Titel ihres zweiten Longplayers, sondern nach wie vor auch das Motto ihrer Live-Auftritte. Wer die begehrten Plätze direkt vor der Bühne bei einem der zahlreichen Auftritte der Band zum Beispiel im “Joe am Wedding“ ergattern wollte, musste sehr früh erscheinen. “Petticoat“ garantierte dem Veranstalter ein volles Haus, Partystimmung, reichlichen Getränkeumsatz und natürlich ein begeistertes Publikum, das bei der nächsten Petticoat-Show garantiert wieder dabei war.  

Ein Fanclub mit über 150 begeisterten Mitgliedern und eigener Fan-Zeitung begleitete die Band zu ihren mittlerweile legendären Auftritten.
Natürlich spielte “Petticoat“ nun auch auf großen Veranstaltungen in der Waldbühne, dem Olympiastadion, der Deutschlandhalle und dem ICC. Der Sprung von der “Live-Kneipenband“ zur stadtbekannten und erfolgreichsten Rock’n Roll Band Berlins war geschafft.

Auch die Ball- und Gala-Szene der Stadt entdeckte die Band für sich und krönte ihre Veranstaltungen mit der elektrisierenden Bühnenshow von “Petticoat“; Bundespresseball, Sportlerball und ADAC-Ball waren nur einige Stationen.
Für die Musiker spielte es dabei jedoch keine Rolle, wo sie ihre Show präsentierten, ob ihr Publikum in edlem Zwirn im Interconti zu ihrer Musik tanzte oder im Sommer in kurzen Hosen in der Waldbühne, das “Feuerwerk“, das “Petticoat“ auf der Bühne zündetet war garantiert das gleiche. Und dafür liebten und lieben sie ihre Fans damals wie heute.

Im Jahr des Mauerfalls ahnte keiner, dass der kurz zuvor aufgenommene erste deutsche Song der Band mit dem Titel “Komm doch mal rüber!“ im wahrsten Sinn des Wortes bald Wirklichkeit für die Deutschen Mitbürger jenseits der Mauer werden sollte.

Ausgerechnet im schicksalhaften November 1989 durfte “Petticoat“ ihre erste DDR Tournee machen. Eine Anekdote aus jenen Tagen ist die Geschichte vom ersten DDR Auftritt in Kyritz, der vor fast leerem Saal im Krei- und Kulturhaus des Städtchens stattfand. Fast alle Kyritzer waren natürlich mit ihren Trabbis und Wartburgs nach Westberlin unterwegs, um das Unfassbare zu feiern. Die einzigen Anwesenden waren die “standhaften“ Funktionäre an einem runden, mit DDR-Wimpeln geschmückten Tisch direkt vor der Bühne.

In den 90‘ er Jahren holte sich die Band bei vielen Shows im größeren Rahmen immer häufiger ein dreiköpfiges Bläserensemble als Verstärkung. Populäre Songs aus ihrem Repertoire erhielten dadurch eine völlig neue und frische Note. Dieses erfolgreiche Experiment musste natürlich auch auf einer CD festgehalten werden – Petticoat XXL war 1999 der dritte Longplayer der Band.

Dass “Petticoat“ auch eigene Songs schreiben kann, bewiesen die Musiker auf ihrer vierten Veröffentlichung. Zur einen Hälfte waren bekannte englischsprachige Titel aus den 50‘ ern und 60‘ ern zu hören und zur anderen Hälfte nun auch Songs mit deutschen Texten aus eigener Feder – eben “fifty-fifty“! Die “Himmelblauen Augen“, die Markus besingt, sind damals wie heute nicht mehr aus dem Petticoat-Programm wegzudenken.Auf vielfachen Wunsch erschien 2002 eine Best of Lovesongs CD mit den besten Schmusesongs aus dem Petticoat-Repertoire.

Natürlich stellte sich bei dem großen Erfolg der Band irgendwann für einige Musiker die Frage, den ursprünglichen Beruf für die Band aufzugeben. Letztendlich beschloss man jedoch, “Petticoat“ als professionelles Hobby weiter zu betreiben.

Simone, Markus, Franki, Ulli, Tom, Klaus und Ralf sind die Namen, die Petticoat heute zum Klingen bringen. Nach wie vor bieten die sieben Vollblutmusiker eine mitreißende Bühnenshow, bei der der berühmte Funke schnell auf ihr Publikum überspringt.

Keep on rockin‘ heißt die Devise und das weiß ihr Publikum auch heute noch zu schätzen. Durch ihre langjährige Bühnenerfahrung, ihre musikalischen Fähigkeiten und nicht zuletzt den vielfältigen gesanglichen Qualitäten ist “Petticoat“ auch nach 25 Jahren für Kenner und Liebhaber der Berliner Live-Musikszene die beste Rock’n Roll Band der Hauptstadt. 

(Ulli Ziche)
 

www.petticoat-berlin.de